«Jeder normale Mensch, der einmal gesehen hat, wie es im Schlachthaus zugeht, der einmal gesehen hat, wie eine Kuh ausgenommen wird, müßte doch sofort aufhören, Fleisch zu essen.»
(Thomas D)

Bei 292 Frauen ohne Diabetes mellitus wurde der Zusammenhang zwischen Fleischverzehr und Insulinresistenz untersucht. Dabei zeigte sich, dass ein moderater und hoher Fleischverzehr mit einer erhöhten Insulinresistenz assoziiert war. Der Verzehr von Fleisch war direkt mit HOMA assoziiert. HOMA ist ein üblicher Messwert zur Bestimmung der Insulinresistenz.

Referenz:
Larry A. Tucker, James D.  et al.: Meat Intake and Insulin Resistance in Women without Type 2 Diabetes; Journal of Diabetes Research, Volume 2015 (2015), Article ID 174742, 10

Fachartikel

Aus dem Archiv

Fleisch und Pheromone

Der hohe Fleischkonsum in den westlichen Industrieländern bedingt zwangsläufig die landwirtschaftliche Erzeugung großer Mengen an Schlachtvieh. So zählte das Bayrische Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten 2001 bei der letzten Viehzählung 4,08 Mio. Rinder, aufgeteilt in 1,4 Mio. Milchkühe und 2,68 Mio. Mastrinder. Vom Statistischen Bundesamt wurden in Bayern im gleichen Jahr 3,564 Mio. Schweine gezählt.

Durch die industrielle Massentierhaltung werden riesige Güllemengen erzeugt und entsprechend in die Umwelt ausgebracht. So ergossen sich aus den Rinder- und Schweineställen Bayerns im Jahre 2001 9,525 Mrd. Liter Gülle über Feld und Flur. Das ergibt umgerechnet auf die Bevölkerung von Bayern 2,2 Liter pro Kopf und Tag.

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