«Sie haben soeben zu Mittag gegessen; und wie sorgfältig auch immer das Schlachthaus in einer taktvollen Entfernung von einigen oder vielen Kilometern verborgen sein mag: Sie sind mitschuldig.»
(Ralph Waldo Emerson)

«Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.»
(Pythagoras)

Aus dem Archiv

Antibiotikaresistenz

Petrischale Cornelia Menichelli pixelio 200

Gefahr von Antibiotikaresistenz durch Tierhaltung

Im Februar 2005 kam die Meldung in den Zeitungen, dass „...die Sepsis (der Volksmund sagt dazu auch Blutvergiftung durch Bakterien) die dritthäufigste Todesursache in Deutschland ist“ (Dr. Brunkhorst vom Kompetenznetz Sepsis in Deutschland). Somit fordert die Sepsis mehr Todesopfer als Brust- oder Darmkrebs.

Bereits 3 Monate vorher sagte Dr. med. Pitten, Leiter des Bereiches Hygiene und Umweltmedizin am Würzburger Institut für Hygiene und Mikrobiologie, in einer Würzburger Tageszeitung: „Man müsste generell den Einsatz von Antibiotika beschränken. Die werden aber zum größten Teil nicht beim Menschen eingesetzt, sondern tonnenweise in der Massentierhaltung“. Im Juli 2005 wurden 2 Studien zum Thema Antibiotikaresistenzen (d.h. Antibiotika wirken nicht mehr) in einer Arbeit des Fogarty International Center in Bethesda, USA, publiziert. Es wurde von amerikanischen Wissenschaftlern die Auswirkung von Risikofaktoren für die Entwicklung resistenter Bakterien vorgenommen.

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