«Die industrielle Fließbandhaltung von Tieren ist zweifelsohne eines der dunkelsten, schandhaftesten Kapitel der menschlichen Kultur.»
(Konrad Lorenz)

«Meine Ansicht ist, daß wir, die für die Schonung der Tiere eintreten, ganz dem Fleischgenuß entsagen und auch gegen ihn reden. So mache ich es selber.»
(Albert Schweitzer)

Aus dem Archiv

Der Fisch-Mythos

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Viele Verbraucher und Angehörige der Heilberufe sehen im Verzehr von Fisch eine gesündere Alternative zu Fleisch und Wurst. Zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird sogar empfohlen, zweimal die Woche Fisch zu essen oder Fischölkapseln einzunehmen.

Ist dieses positive „Fisch-Image“ tatsächlich berechtigt? Zur Beantwortung dieser Frage sollte man folgendes wissen: Fische bestehen hauptsächlich aus Fett und Eiweiß, wobei der Fettgehalt bis zu 60 % betragen kann. Fische enthalten keine Kohlenhydrate, keine Nahrungsfasern und kein Vitamin C. Wie alle tierischen Produkte enthalten Fische größere Mengen Cholesterin: Bei Makrelen sind es 95 mg Cholesterin pro 100 g Körpergewicht, bei Thunfische immerhin 63 mg/ 100 g.

Wenn der Cholesteringehalt auf den Kaloriengehalt bezogen wird, so zeigt sich, dass Fisch mit 50 mg/ 100 Kcal weit mehr Cholesterin enthält als Schweinefleisch (24 mg/ 100 Kcal) und Rindfleisch (29 mg/ 100 Kcal).

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