«Wie kann man nur irgend etwas essen, das Augen hat!»
(Will Kellogg)

«Der menschliche Magen ist kein Friedhof für Tiere.»
(Nina Hagen)

Aus dem Archiv

Fleisch und Pheromone

Der hohe Fleischkonsum in den westlichen Industrieländern bedingt zwangsläufig die landwirtschaftliche Erzeugung großer Mengen an Schlachtvieh. So zählte das Bayrische Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten 2001 bei der letzten Viehzählung 4,08 Mio. Rinder, aufgeteilt in 1,4 Mio. Milchkühe und 2,68 Mio. Mastrinder. Vom Statistischen Bundesamt wurden in Bayern im gleichen Jahr 3,564 Mio. Schweine gezählt.

Durch die industrielle Massentierhaltung werden riesige Güllemengen erzeugt und entsprechend in die Umwelt ausgebracht. So ergossen sich aus den Rinder- und Schweineställen Bayerns im Jahre 2001 9,525 Mrd. Liter Gülle über Feld und Flur. Das ergibt umgerechnet auf die Bevölkerung von Bayern 2,2 Liter pro Kopf und Tag.

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