«Die industrielle Fließbandhaltung von Tieren ist zweifelsohne eines der dunkelsten, schandhaftesten Kapitel der menschlichen Kultur.»
(Konrad Lorenz)

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Obwohl die Zahl der Vegetarier in Deutschland tendenziell zunimmt und auch die vegane Kost immer mehr an Liebhaber gewinnt, wird in Deutschland mehr denn je geschlachtet.

Die Schlachtzahlen erreichten im Jahr 2016 Höchstwerte: 8,25 Millionen Tonnen Fleisch wurden im Jahr 2016 "produziert", eine Steigerung von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dafür mussten nach Aussage des Statistischen Bundesamtes sag und schreibe über 59 Millionen Schweine und 3,6 Millionen Rinder geschlachtet werden. Die Menge an geschlachtetem Geflügelfleisch wird mit 1,5 Millionen Tonnen beziffert. Verschiedenen Medienberichten zufolge exportieren viele Schlachthöfe die Hälfte ihrer "Produktionen" ins Ausland.

Referenz:
n-tv, 07.02.2017: Fleischproduktion steigt auf Rekordhoch

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Umweltgifte: Dioxine, PCB und Cäsium in tierischen Lebensmitteln

Wildschweine 200Etwa 70 Prozent der aus Lebensmitteln aufgenommenen Dioxine und Polychlorierte Biphenyle (PCB) erfolgen über den Verzehr von tierischen Lebensmitteln wie Eier, Milch, Milchprodukte, Geflügel, Rind und Schweinefleisch. Obwohl die Dioxin- und PCB-Freisetzung in die Umwelt in den letzten Jahren 20 Jahren deutlich rückgängig ist, zeigt sich diese Tendenz nicht unbedingt durch eine Verringerung der Schadstoffgehalte in allen Lebensmittelgruppen.

Der Grund ist neben einer Neubelastung, dass diese Schadstoffe als Altlasten noch in den Böden und Sedimenten enthalten sein können. Betroffen ist vor allem der Grund von Gewässern wie Flüsse. Über wild lebende Flussfische können über die Nahrungskette immer noch erhebliche Mengen an Dioxinen und PCB aufgenommen werden. Gewarnt wird auch vor einer Dioxin- und PCB-Belastung in Dorschleber sowie in der Leber von Lämmern, Schafen und Wild.

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