«Ich hege keinen Zweifel darüber, daß es ein Schicksal des Menschengeschlechts ist, im Verlaufe seiner allmählichen Entwicklung das Essen von Tieren hinter sich zu lassen.»
(Henry David Thoreau)

Aldi hat vor ein paar Tagen eine dringende Rückrufaktion von zwei Salamisorten gestartet, nachdem Listerien in der Wurst entdeckt worden war. Es handelt sich um die Salamisorten "Principe Salame Magretta" und "Principe Salame Spianata"; betroffen sind Chargen mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 18. und 25. August sowie 1. September.

Bei Personen mit einem schwachen Immunsystem kann es nach einer Kontamination mit Listerien zu grippeähnlichen Symptomen oder zu einer Magen-Darm-Entzündung kommen. Auch Schwangere und Kleinkinder sind müssen vorsichtig sein. Im schlimmsten Fall kann ein Listerienbefall sogar tödlich ausgehen. Jetzt erst ist bekanntgeworden, dass in Dänemark innerhalb eines Jahres 12 Menschen an diesem Erreger verstorben sind.

Referenz:
spiegel.de, 11. August 2014: Aldi Süd ruft Salami zurück

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Verheizte Kühe für Billigmilch: Doku der ARD

Khe 200Die Deutschen konsumierten im Jahr 2014 pro Kopf durchschnittlich 125,10 kg Milch und Milchprodukte. Um diesen gewaltigen Bedarf an Milch zu decken werden Millionen Kühe gehalten, 2014 waren es allein in Bayern über 1,2 Mio, deutschlandweit zählte man über 4,3 Mio.

Milch ist zu einem Billigprodukt geworden, das es schon für 0,55 Cent pro Liter im Supermarkt gibt. Aber wo kommt die Milch eigentlich her, wie wird sie produziert? Man weiß wenig über das Leid der Milchkühe, und möchte es im Grunde auch gar nicht wissen - das ist so wie beim Steak -, sonst könnte ja einem der Appetit vergehen.

Die ARD wollte es genauer wissen und recherchierte, wie es der "Milchmaschine Kuh" geht. Die Dokumentation „Verheizt für billige Milch – Das Leiden der deutschen Turbokühe“ von Monika Anthes und Edgar Verheyen wurde Ende Juli 2015 im ARD-Politikmagazin REPORT-Mainz ausgestrahlt und zeigt das Elend der Turbokühe ungeschminkt auf.

Viele Bauern passten sich in den letzten Jahren dem Trend der Milchwirtschaft an und sattelten um auf Zuchtkühe, die wesentlich mehr geben, als es der Natur eigentlich entspricht.  Es sind sogenannte Hochleistungskühe oder Turbokühe, bei denen jährlich 10.000 Liter abgemolken werden, anstatt wie früher 6.000 Liter. Um dieses Ziel zu erreichen, bekommen die Tiere teures Kraftfutter, das gar nicht „kuhgerecht“ ist und die Tiere krank macht, so die Recherche von ARD...

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