«Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt: ‹Es sind ja nur Tiere.›»
(Theodor W. Adorno)

 

Fischernetz 470

Zeit online berichtete am 02. September 2015 unter dem Titel "Leergefischt" über die Fischerei in China. Das Meer von der chinesischen Küste ist so gut wie leergefisch, deshalb fischt nun die chinesische Flotte in ausländischen Gewässern. Die chinesische Fischereiflotte ist mit Abstand die größte Flotte der Welt und etwa viermal so groß wie die der EU. Mittlerweile stammt jeder dritte Fisch aus chinesicher Produktion. In einer canadischen Studie, die vor zwei Jahren publiziert wurde, kam zum Ausdruck, dass China seine Fangmengen systematisch frisiere, um eine mögliche Überfischung zu vertuschen. China verwendet besonders belastende Fischereitechniken, wie z.B. die Grundschleppnetze. Die chinesische Hochseeflotte erhält von Seiten des Staates zahlreiche Vergünstigungen, z.B. Subventionierung des Treibstoffs, keine Importzölle, keine Mehrwertsteuer und Unternehmenssteuer. China will jetzt auch die Fanggründe in der Antarktis erschließen und dort vor allen Dingen Krill fangen, um daraus Fischmehl für seine Aquakulturen herzustellen.

Referenz:
zeit.de, 02.09.2015: Leergefischt

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Aus dem Archiv

Deutsche Wildschweine immer noch verstrahlt

Wildschwein 200

Das wird so manches Jägerglück trüben: 28 Jahre nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl sind in Deutschland immer noch Pilze und Wildschweine verstrahlt - zumindest in einigen Regionen. Bayern soll besonders betroffen sein, vor allem in der Murnauer und Garmischer Gegend, im Berchtesgadener Land und in einem Lanstrich zwischen Memmingen und Augsburg.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt veröffentlicht auf seiner Homepage eine Liste über Umweltbelastungen in verschiedenen Regionen Deutschlands. Aus der bayerischen Region Cham in der Oberpfalz wurden in Wildschweinproben 9.800 Becquerel Cäsium 137 pro Kilogramm Fleisch gemessen. Fleisch mit solchen hohen Cäsiumbelastungen muss als Sondermüll entsorgt werden. Aus der Region Garmisch Partenkirchen wurden in Pilzen Cäsium-Konzentrationen von 6900 Becquerel ermittelt. Der zulässige festgelegte Grenzwert liegt allgemein bei 600 Becquerel pro Kilogramm und bei 370 Becquerel pro Kilogramm für Milchprodukte und Babynahrung.

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