«Der menschliche Magen ist kein Friedhof für Tiere.»
(Nina Hagen)

Eine proteinreiche Ernährung führt zu einem Cortisolanstieg in Speichel und Blutserum. Bei einer kohlenhydratreichen Ernährung tritt dieser Effekt nicht auf. (37, 38, 39)

Ein Hypercortisolismus hat nicht nur eine immunsuppressive Wirkung, sonderen kann langfristig auch die Hippocampuszellen schädigen, die für die Gedächtnisbildung und für das Lernverhalten wichtig sind. (40)

Eine eher kohlenhydratbetonte Ernährungsweise hat einen günstigen Effekt auf die Serotoninbildung im Gehirn. Eine ausreichende Verfügbarkeit von Serotonin verbessert die psychische Befindlichkeit.

  

  1. Slag MF et al: Meal stimulation of cortisol secretion: a protein induced effect; Metabolism 1981 Nov; 30(11): 1104-8
  2. (38)Ishizuka B et al: Pituitary hormone release in response to food ingestion: evidence for neuroendocrine signals from gut to brain; J Clin Endocrinol Metab 1983 Dec; 57(5): 1111-6
  3. (39)Anderson KE et al: Diet-hormone interactions: protein/ carbohydrate ratio alters reciprocally the plasma levels of testosterone and cortisol and their respective binding globulins in man; Live sci 1987 May 4; 40(18): 1761-8
  4. (40)Kirschbaum C et al: Stress and treatment-induces elevations of cortisol levels associated with impaired declarative memory in healthy adults; Live Sci 1996; 58(17): 1475-83
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