«So lebe ich fettlos, fleischlos, fischlos dahin, fühle mich aber ganz wohl dabei. Fast scheint mir, daß der Mensch gar nicht als Raubtier geboren ist.»
(Albert Einstein)

Im Rahmen der Nurses Health Study wurde untersucht, welchen Einfluss Ernährungsgewohnheiten auf das Risiko für Koronare-Herz-Erkrankung (KHK) haben. Aufgrund der vorhandenen Daten konnte nachgewiesen werden, dass der Verzehr von rotem Fleisch eindeutig das KHK-Risiko steigert und dass dieses Risiko durch Veränderung der Proteinquelle vermindert werden kann.    

Referenz:
Bernstein AM et al.: Major dietary protein sources and risk of coronary heart disease in women; Circulation, 2010 Aug 16

Aus dem Archiv

Vegetarische Ernährung und Knochengesundheit

Im Februar 2016 erschien ein Fachartikel in der Zeitschrift "Swiss Medical Weekly", der sich mit dem Zusammenhang zwischen vegetarischen Ernährungsformen und der Knochengesundheit beschäftigte. Vegetarische und vegane Kostformen enthalten eher geringe Mengen an Eiweiß und Calcium. Hieraus könnte abgeleitet werden, dass sie zu einer niedrigeren Knochendichte und zur Osteoporose führen. Dies ist aber nicht der Fall, außer für Veganer mit einer besonders niedrigen Calciumzufuhr. Grundsätzlich gilt, dass eine niedrigere Säurelast der Nahrung mit einer geringeren Knochenresorption und einer höheren Knochendichte assoziiert ist. Die niedrigere Säurelast hängt mit einer höheren Aufnahme von kaliumreichen Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse zusammen. Bei Vegetariern könnte also die geringere Säurelast der wesentliche Grund dafür sein, dass es zu keinen Störungen des Knochenstoffwechsels kommt.

Referenz:
Peter Burckhardt: The role of low acid lad in vegetarian diet on bone health. a narrative review; Published 22 February 2016, doi: 10.4414/smw.2016.14277

Go to top