«Fleischessen ist unprovozierter Mord.»
(Benjamin Franklin)

Die Hepatitis E wird durch das Hepatitis-E-Virus (HEV) hervorgerufen und wird inzwischen als Zoonose und als Anthro-ponose angesehen. Schweine, Wild-schweine und Rotwild wurden als Reservoir für HEV-Viren indentifiziert. Schalentiere gelten schon länger als Überträger von HEV-Viren. Das Essverhalten und die Formen der Zubereitung bestimmen, in welchem Umfang HEV übertragen werden kann oder nicht.

Ein anderer Infektionsweg erfolgt über die Ausscheidung der Viren durch Menschen und Tiere.


Referenz:
Teo CG.: Much meat, much malady: changing perceptions of the epidemiology of hepatitis E; Clin Microbiol Infect. 2010Jan;16(1):24-32

Aus dem Archiv

Ernährungsfaktoren und Hirnleistungsfähigkeit

Wissenschaftler aus den USA untersuchten bei Kindern zwischen sieben und zehn Jahren den Einfluss von Ernährungsfaktoren auf die Hirnleistungsfähigkeit. Dabei zeigte sich, dass eine hohe Zufuhr von gesättigten Fettsäuren und Cholesterin die kognitive Flexibilität bei Kindern verminderte. Durch den vermehrten Verzehr gesättigter Fettsäuren und Cholesterin wurde die Fähigkeit vermindert, flexibel die kognitiven Leistungen zu modulieren, insbesondere dann, wenn eine größere Anforderung an die Hirnleistungsfähigkeit verlangt war.

Anmerkung:
Gesättigte Fettsäuren und Cholesterin sind typische Bestandteile tierischer Nahrungsmittel.

Referenz:
Khan NA et al.: The relation of saturated fats and dietary cholesterol to childhood cognitive flexibility; Appetite. 2015 Apr 9. pii: S0195-6663(15)00152-X.

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