«Vegetarismus gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen können, ob das Streben des Menschen nach moralischer Vollkommenheit echt und ernst gemeint ist.»
(Leo Tolstoi)

 In den USA sind Tumorerkrankungen die zweithäufigste Todesursache. In westlichen Ländern dürften Ernährungsfaktoren wenigstens zu 30 Prozent für die Entstehung von Tumorerkrankungen verantwortlich sein. Wissenschaftler der Loma Linda University untersuchten bei über 69.000 Teilnehmern der „Adventist Health Study II“ den Zusammenhang zwischen Ernährungsmustern und der Inzidenz für Tumorerkrankungen. Dabei zeigte sich, dass vegane Ernährungsformen einen signifikanten Schutz gegen alle Tumorerkrankungen bildeten. Die ovo-lacto-vegetabile Ernährung war mit einem verminderten Risiko für Tumore des Gastrointestinaltrakts assoziiert.

Referenz:
Tantamango-Bartley Y et al.: Vegetarian diets and the incidence of cancer in a low-risk population; Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2012


Aus dem Archiv

Ernährungsgewohnheiten und Reizdarmsyndrom

Alzheimer 200Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten den Einfluss von Ernährungsgewohnheiten auf das Risiko des Reizdarmsyndroms bei erwachsenen Iranern. Sie fanden heraus, dass der Lacto-Vegetarische-Ernährungsstil mit einem verminderten Risiko für das Reizdarmsyndrom verbunden ist, während der Fast-Food-Ernährungsstil das Risiko erhöhte.

Referenz:
Khayyatzadeh SS, Esmaillzadeh A et al.: Dietary patterns and prevalence of irritable bowel syndrome in Iranian adults; Neurogastroenterol Motil. 2016 Jun 20.

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