«Die industrielle Fließbandhaltung von Tieren ist zweifelsohne eines der dunkelsten, schandhaftesten Kapitel der menschlichen Kultur.»
(Konrad Lorenz)

US-Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von 20 Jahren bei über 2700 US-Amerikanern den Zusammenhang zwischen den Ernährungsgewohnheiten und der Konzentration der F(2)Isoprostane. Letztere sind Marker für die Lipdperoxidation. Die Lipidperoxidation wiederum bedeutet eine Veränderung der Fette durch den Einfluss Freier Radikale. Eine Ernährungsweise mit Schwerpunkt „Obst und Gemüse“ verminderte die Lipidperoxidation, während ein hoher Fleischverzehr diese förderte.

Referenz:
Meyer KA et al.: Dietary patterns are associated with plasma F(2)-isoprostanes in an observational cohort study of adults; Free Radical Biol Med. 2012 Aug 25

Aus dem Archiv

Ernährungsmuster und psychische Störungen

Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten bei 3.846 Erwachsenen den Einfluss der Ernährungsgewohnheiten auf die psychische Befindlichkeit. Eine Bevorzugung der laktovegetarischen Ernährung hatte einen protektiven Effekt für Depressionen bei Frauen. Der Western-Diet-Ernährungsstil war mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Depressionen bei Männern und für Angststörungen bei normalgewichtigen Studienteilnehmern assoziiert. Bei Frauen war ein häufiger Verzehr von Fastfood mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von psychologischem Disstress verbunden.

Referenz:
Hosseinzadeh M, Vafa M et al.: Empirically derived dietary patterns in relation to psychological disorders; Public Health Nutr. 2015 Jun 10:1-14.

Go to top