«So lebe ich fettlos, fleischlos, fischlos dahin, fühle mich aber ganz wohl dabei. Fast scheint mir, daß der Mensch gar nicht als Raubtier geboren ist.»
(Albert Einstein)

Anhand der Daten der EPIC-Oxford-Studie wurde der Einfluss der Ernährung auf das Risiko für die Koronare Herzkrankheit (KHK) untersucht. Im Vergleich zu Nichtvegetariern ermittelten die Wissenschaftlern bei den Vegetariern einen geringeren mittlereren BMI, bessere Cholesterinkonzentrationen sowie einen niedrigeren systolischen Blutdruck. Insgesamt wurde bei den Vegetariern ein 32 Prozent geringeres Risiko für die koronare Herzerkrankung festgestellt. Die Autoren der Studie vermuten, dass das verminderte KHK-Risiko wahrscheinlich durch Unterschiede im Blutdruck und bei den Cholesterinkonzentrationen erklärbar ist.

Referenz:
Francesca L Crowe et al.: Risk of hospitalization or death from ischemic heart disease among British vegetarians and nonvegetarians: results from the EPIC-Oxford cohort study; The American Journal of Clinical Nutrition, March 2013

Aus dem Archiv

Fleischverzehr vergrößert Insulinresistenz

Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von rotem Fleisch und Insulinresistenz und endothelialer Dysfunktion bei Krankenschwestern. Sie konnten nachweisen, dass ein erhöhter Fleischverzehr mit hohen Konzentrationen von Biomarkern der endothelialen Dysfunktion und mit einer abnormalen Glucoseregulation verbunden war.

Referenz:
Barak F1, Falahi E et al.: Red meat intake, insulin resistance, and markers of endothelial function among Iranian women; Mol Nutr Food Res. 2015 Feb;59(2):315-22.

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