«Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt: ‹Es sind ja nur Tiere.›»
(Theodor W. Adorno)

Rachnraum Lupo pixelio



 

Italienische Forscher untersuchten in einer Fallkontrollstudie bei 198 Tumorpatienten und 594 tumorfreien Patienten den Einfluss von Ernährungsgewohnheiten auf das Risiko für Tumore des Nasen- und Rachenbereichs. Der Gemüseverzehr erwies sich als Schutzfaktor gegen Tumorerkrankungen im Nasen- und Rachenbereich, insbesondere gelbe und rote Gemüsesorten zeigten sich als vorteilhaft.

Referenz:
Poleses J et al.: Consumption of fruit, vegetables, and other food groups and the risk of nasopharyngeal carcinoma, Cancer Causes Control. 2013 Mar 28

Aus dem Archiv

Deutsche Flüsse sind stark mit Quecksilber belastet

Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen im Bundestag geht hervor, dass der chemische Zustand der Gewässer in Deutschland als nicht gut eingestuft wird. Die deutschen Gewässer sind stark mit Quecksilber belastet. Die gemessenen Werte sind fünf- bis fünfzehnmal höher als der erlaubte Grenzwert. Die Umweltqualitätsnorm bei Quecksilber für Fische in Höhe von 20 Mikrogramm pro Kilogramm Feuchtgewicht wird flächendeckend überschritten.

Von Menschen wird Quecksilber nach Angaben des Bundesumweltamtes meist nicht über die Luft, sondern über Ablagerungen in Flüssen und Meeren, vor allem beim Fischessen, aufgenommen.

Der Hauptanteil der deutschen Quecksilberemissionen kommt aus Kohlekraftwerken. Zwischen 2010 und 2012 kamen mindestens 70 Prozent des Quecksilberausstoßes aus der Energiewirtschaft.

 

Referenz:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit; Bundestagsdrucksache 18/7713: Akkumulation und Wirkung von toxischen Quecksilberverbindungen in der Umwelt
  • klimaretter.info: Quecksilber aus Kohlekraft belastet Flüsse


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