«Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt: ‹Es sind ja nur Tiere.›»
(Theodor W. Adorno)

Wissenschaftler aus Uruguay untersuchten in einer Fallkontrollstudie die Ernährungsgewohnheiten von 548 Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Halsbereich und verglichen sie mit denen von 548 Kontrollpersonen. Die Wissenschaftler konnten vier Haupternährungsmuster indentifizieren. Eine fleischbetonte Ernährungsweise förderte das Risiko für Plattenepithelkarzinome, während ein Ernährungsweise mit viel Obst einen starken Schutzeffekt hatte.

Referenz:
Cancer Causes & Control, March 2013: Nutrient-base dietary patterns of heard and neck squamous cell cancer: a factor analysis in Uruguay

Aus dem Archiv

Herzfrequenzvariabilität und Ernährung

Unter Herzfrequenzvariabilität (HRV) versteht man die Fähigkeit, die Frequenz des Herzrhythmus zu verändern. Eine höhere Anpassungsfähigkeit an Belastungen zeigt sich in einer größeren HRV der Herzfrequenz. Unter chronischer Stressbelastung ist die HRV beeinträchtigt. Eine hohe HRV ist ein Indikator für eine gute Herzgesundheit. US-Wissenschaftler untersuchten in einer Studie den Einfluss von Ernährungsgewohnheiten auf HRV. Dabei wurden Gruppen mit verschiedenen Ernähungsformen gebildet z.B. vegearische Kost, glutenfreie Ernährung, milchfreie Ernährung, freie Nahrungsmittelauswahl. Die Gruppe der Vegetarier zeigte in der Auswertung eine Standardabweichung der R-Intervalle von mehr als 100 Millisekunden, was mit einem niedrigen Risiko für Herzprobleme korreliert. Fast Food hingegen führte in Abhängigkeit von der verzehrten Menge zu einem erhöhten Risiko für gesundheitliche Probleme mit dem Herzen.

Referenz:
Olivia Murray, Dr. Robert Vick et al.: The Correlation Between Heart Rate Variability and Diet, The FASEB journal vol. 30 no. 1 Supplement 754.2, April 2016

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