«Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt: ‹Es sind ja nur Tiere.›»
(Theodor W. Adorno)

Dorsch Daniela Roth pixelio 200Fast jeder zweite Speisefisch stammt heute aus einer Fischfarm. Für die Fischzucht sind erhebliche Mengen Fischmehl erforderlich. 60 bis 70 Prozent des Fischmehls werden heute für die Fischfarmen produziert, beim Öl beträgt der Anteil sogar 80 bis 90 Prozent. 16 Prozent der globalen Fischproduktion dienen der Herstellung von Fischmehl und Fischöl.

US-Wissenschafltern ist es gelungen für fleischfressende Fische in Aquakulturen ein Futter aus pflanzlichen Bestandteilen nämlich aus Weizen, Meis und Soja,  zu entwickeln. Damit wollen die Wissenschaftler die Nachhaltigkeit der Aquakulturen verbessern. Bisher war es so, dass zur Produktion von Speisefisch ein Mehrfaches an Futterfisch eingesetzt werden musste. Laut der FAO wird die Fischproduktion in Zukunft für die Ernährung der Weltbevölkerung noch wichtiger.

Kommentar:
Anscheinend sollen jetzt Raubfische Vegetarier werden. Warum werden nicht mehr Menschen Vegetarier? Dann müsste man sich über Fischfang und Fischzucht keine Gedanken mehr  machen und die Weltmeere samt ihrer Bewohner könnten sich endlich erholen!

Referenz:
Heise.de, Telepolis: Fleischfressende Fische lassen sich zu Vegetariern machen
Tagesanzeiger.ch, 16.08.2013: Aus Raubfischen werden Vegetarier

Aus dem Archiv

Position der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zur veganen Ernährung

Kind Mutter 470

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat ein Positionspapier zur veganen Ernährung publiziert. In ihrem Fazit betont die DGE, dass bei einer veganen Ernährung eine ausreichende Versorgung mit einigen Nährstoffen nicht oder nur schwer möglich sei. Eine vegane Ernährung in der Schwangerschaft und in der Stillzeit sowie im gesamten Kindes- und Jugendalter wird von der DGE nicht empfohlen. Eine vegane Ernährung sei nur dann bedarfsdeckend möglich bei Einhaltung folgender Punkte:

  • dauerhafte Einnahme eines Vitamin-B12-Präparates,
  • gezielte Zufuhr nährstoffdichter Lebensmittel,
  • ärztliche Überprüfung der Nährstoffversorgung,
  • Beratung durch eine qualifizierte Ernährungsfachkraft.
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