«Der menschliche Magen ist kein Friedhof für Tiere.»
(Nina Hagen)

 

Wissenschaftler der Loma-Linda-University werteten im Rahmen eines Übersichtsartikels die Daten von drei prospektiven Kohortenstudien aus, nämlich der Adventist Mortality Study, Adventist Health Study und Adventist Health Study-2.

Das Ziel war herauszufinden, welchen Einfluss die ovo-lakto-vegetabile und die vegane Ernährung auf die Gesundheit und auf die Krankheitshäufigkeit haben. Dabei wurde die Mischkost mit der ovo-lakto-vegetabilen und der veganen Kost verglichen. Vegetarische Ernährungsformen zeigten einen Schutzeffekt gegen kardiovaskuläre Erkrankungen, kardiometabolische Risikofaktoren, einige Tumorarten und die Gesamtsterblichkeit. Im Vergleich zur ovo-lakto-vegetabilen Kost hatte die vegane Ernährung einen zusätzlichen Schutzeffekt gegen Übergewicht, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes und kardiovaskuläre Sterblichkeit, wobei dieser Effekt bei Männern stärker ausgeprägt war als bei Frauen. Personen, die sich vegan ernähren, müssen allerdings einen größeren Aufwand betreiben, um eine ausreichende Zufuhr für Vitamin B12, Protein und Calcium sicherzustellen.

Referenz:
Lap Tai Le and Joan Sabaté: Beyond meatless, the health effects of vegan diets: findings from the adventist cohorts; Nutrients. 2014 May 27;6(6):2131-47

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