«Fleischessen ist unprovozierter Mord.»
(Benjamin Franklin)

US-Wissenschaftler untersuchten verschiedene Fleischproben, die sie im Einzelhandel gekauft hatten, hinsichtlich Klebsiella pneumoniae. Außerdem untersuchten sie Urin- und Blutproben von Patienten, die aus dem gleichen Ort stammten aus denen die Fleischproben kamen, auf den gleichen Erreger.

Die aus den Fleischproben gewonnenen Isolate waren im Vergleich zu den klinischen Isolaten mit größerer Wahrscheinlichkeit antibiotikaresistent.

Die enge genetische Verwandtschaft der Erreger aus Fleischisolaten und klinischen Isolaten lässt die Vermutung zu, dass offensichtlich die Übertragung zwischen diesen beiden Quellen sehr leicht erfolgen kann. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass Fleisch aus dem Einzelhandel ein mögliches Vehikel für die Übertragung von Virulenten und antibiotikaresistenten K. pneumoniae ist.

Referenz:
Davis GS, Waits K et al.: Intermingled Klebsiella pneumoniae Populations Between Retail Meats and Human Urinary Tract Infections; Clin Infect Dis. 2015 Jul 22. pii: civ428.

 

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