«Solange die Menschen Tiere quälen, foltern und erschlagen, werden wir Krieg haben. Wenn wir selbst lebende Gräber ermordeter Tiere sind, wie können wir dann auf dieser Welt ideale Zustände erwarten?»
(George Bernard Shaw)

Seit vielen Jahren erfreut sich ja die sogenannte Steinzeitdiät wachsender Beliebtheit bei gleichzeitiger Ablehnung des Kohlenhydratkonsums. Es gibt die Ansicht, mehr Fleisch habe den Menschen früher das größere Gehirn ermöglicht. Wissenschaftler aus Spanien haben jetzt völlig andere Argumente publiziert. Verschiedene archäologische, anthropologische, genetische, physiologische und anatomische Details würden darauf hindeuten, dass Kohlenhydrate, insbesondere Stärke, einen wichtigen Anteil an der schnellen Entwicklung des menschlichen Gehirns hatte. Den Forschern zufolge ist Stärke die beste Quelle für Glucose. Die zentrale Bedeutung der Stärke werde auch dadurch unterstrichen, dass das Enzym Amylase im Menschen durchschnittlich gleich sechsmal im Erbgut codiert ist. Dieser Zuwachs an Amylasegenen erhöhte die für das Gehirn verfügbare Glucose, insbesondere während der Entwicklung im Mutterleib.

Referenz:
scinexx.de, 07.08.2015: Frühmenschen: Schlau durch Stärke?

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