«Nichts wird die Gesundheit des Menschen und die Chancen auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.»
(Albert Einstein)

Hai Margit Vltz 470

Wie der WWF im Februar 2016 mitteilte, ist etwa ein Viertel der Hai- und Rochenarten vom Aussterben bedroht. Nach neuesten Erkenntnissen ist nicht nur die Nachfrage nach Haifischflossen ein Grund für die Überfischung von Haien, sondern auch der wachsende Handel mit Hai- und Rochenfleisch. Es wird heute doppelt so viel Fleisch von Hai und Rochen gehandelt wie in den neunziger Jahren. Haifischflossen sind in China als Luxusprodukt gefragt. Haifleisch steht inzwischen auch in Spanien, Portugal und Italien auf dem Speisezettel. Die EU-Fischereiflotte fängt weltweit die meisten Haie und Rochen, gehört zu den größten Akteuren im Handel mit Haifleisch, Haiflossen und Haiöl.

Zwischen 1950 und 2003 stiegen die jährlichen Haifischfänge weltweit von etwa 273.000 auf fast 900.000 Tonnen.

Kommentar:
Die europäischen Staaten gehören zu den reichsten Staaten der Erde und sind nicht auf Fisch als Eiweißquelle angewiesen. Außerdem wollen diese Staaten gerne Vorreiter in Sachen Naturschutz, Klimaschutz und Artenschutz sein. Deshalb ist es umso schockierender, dass ausgerechnet die Europäer Vorreiter bei der Überfischung und Ausrottung mariner Lebewesen sind.

Referenz:
wwf.de: WWF: EU ist größter Player im internationalen Hai-Handel. / Globale Zehn-Jahres-Strategie: Ein Viertel der Hai und Rochenarten vom Aussterben bedroht; 17. Februar 2016

 

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