«Solange die Menschen Tiere quälen, foltern und erschlagen, werden wir Krieg haben. Wenn wir selbst lebende Gräber ermordeter Tiere sind, wie können wir dann auf dieser Welt ideale Zustände erwarten?»
(George Bernard Shaw)

Wie Wissenschaftler der University of California in San Diego herausgefunden haben, können in Speisefischen enthaltene organische Schadstoffe eine wichtige Schutzfunktion des Körpers blockieren. Es gibt einen speziellen Schutzmechanismus unserer Zellen, das so genannte P-Glycoprotein, das als eine Art Türhüter in unseren Zellmembranen fungiert. Dieses Protein begrenzt das Eindringen fremder Chemikalien in die Zellen und fördert auch den schnellen Abbau oder die schnelle Ausscheidung von Chemikalien. Die Wissenschaftler aus Californien konnten jetzt nachweisen, dass viele organische Schadstoffe das Türhüter-Protein außer Kraft setzten können. Neun der zehn getesteten organischen Schadstoffe kamen in teilweise hoher Konzentrationen in Thunfisch-Fleisch vor. Daraus schlossen die Wissenschaftler, dass der Verzehr von belastetem Fisch die Effektivität eines entscheidenden Schutzsystems schwächt. Die organischen Schadstoffe reichern sich vor allem in fetthaltigen Geweben an, so dass der Verzehr von stark fetthaltigen Fischarten die Entgiftungskapazität der Zelle umso mehr schwächt.

Referenz:
scinexx.de, 18.04.2016: Gift im Fisch hemmt Zellwächter

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