«Sie haben soeben zu Mittag gegessen; und wie sorgfältig auch immer das Schlachthaus in einer taktvollen Entfernung von einigen oder vielen Kilometern verborgen sein mag: Sie sind mitschuldig.»
(Ralph Waldo Emerson)

Plastikflasche 470

Biologen vom Alfred-Wegener-Institut  in Bremerhaven haben in einer Untersuchung nachgewiesen, dass Plastikreste inzwischen auch im Kabeljau und in Makrele nachweisbar sind. Wenn Kunststoff zerfällt, entsteht Mikroplastik, d.h. nur wenige Millimeter große Partikel. Diese Mikroplastikpartikel werden auch von Fischen wie Makrelen, Flundern, Heringen, Dorschen etc. aufgenommen, wobei die Makrele offensichtlich häufiger Mikroplastik verschluckt als in Bodennähe lebende Fische. Über die gesundheitlichen Auswirkungen dieser Plastikaufnahme gibt es noch keine verbindlichen Aussagen. Leicht denkbar ist jedoch, dass sich im Darm des Fisches schädliche Chemikalien aus dem Kunststoff lösen und dadurch in den Körper des Tieres gelangen könnten.

Referenz:
welt.de, 11.01.2016: Forscher weisen Plastikreste in Speisefischen nach.

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