«Mitgefühl mit Tieren und ein guter Charakter sind derart eng miteinander verknüpft, daß man mit Gewißheit feststellen kann, daß niemand, der grausam gegen Tiere ist, ein guter Mensch sein kann.»
(Arthur Schopenhauer)

Forscher aus Thailand untersuchten Stuhlproben von Mischköstlern und Vegetariern und konnten nachweisen, dass Mischköstler potenziell pathogene Darmbakterien aufwiesen, z.B. Bilophila wadsworthia, Escherichia coli und E. hermannii. Die Darmflora bei Vegetariern hatte hingegen nur eine deutlich geringere Anzahl potenziell pathogener Keime. Bei Vegetariern waren Prevotella copri vermehrt vorhanden, ein Bakterienstamm, der besonders auf die Verwertung von Pflanzenfasern spezialisiert ist.

Referenz:
Ruengsomwong S,  La-Ongkham O et al.: Microbial Community of Healthy Thai Vegetarians and Non-Vegetarians, Their Core Gut Microbiota, and Pathogen Risk; J Microbiol Biotechnol. 2016 Oct 28;26(10):1723-1735. doi: 10.4014/jmb.1603.03057.

Archiv - Studien 2017

Aus dem Archiv

Schützt die vegetarische Ernährung vor Prostatakrebs?

Das Prostatakarzinom ist das zweithäufigste Karzinom bei Männern und für 27 Prozent aller neu auftretenden Tumorerkrankungen verantwortlich. Bei männlichen Teilnehmern der Adventist Health Study-2 wurde das Auftreten des Prostatakarzinoms mit den Ernährungsgewohnheiten in Beziehung gesetzt. Eine vegane Kost zeigte einen statistisch signifikanten Schutzeffekt gegen das Prostatakarzinom, wobei dies bei hellhäutigen Männern stärker ausgeprägt war als bei Männern mit dunkler Hautfarbe.

Referenz:
Tantamango-Bartley Y, Knutsen SF et al.: Are strict vegetarians protected against prostate cancer? Am J Clin Nutr. 2016 Jan;103(1):153-60.

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