«Ich hege keinen Zweifel darüber, daß es ein Schicksal des Menschengeschlechts ist, im Verlaufe seiner allmählichen Entwicklung das Essen von Tieren hinter sich zu lassen.»
(Henry David Thoreau)

Nach einer vom Robert-Koch-Institut in Berlin vorgestellten Studie sind 4,3 Prozent der deutschen Erwachsenen Vegetarier, bei den Frauen sind es 6,1 Prozent, von den Männern ernähren sich lediglich 2,5 Prozent vegetarisch. Die Autoren der Studie schrieben sinngemäß, dass sich die Möglichkeiten, sich ausgewogen vegetarisch zu ernähren, in Deutschland deutlich verbessert hätten. Vegetarierinnen und Vegetarier seien heute mehr als eine idealistische Minderheit.

Referenz:
n-tv.de, 03.01.2017: Vier Prozent der Deutschen sind Vegetarier

Archiv - Studien 2017

Aus dem Archiv

Stärke wichtig für das Gehirn

Seit vielen Jahren erfreut sich ja die sogenannte Steinzeitdiät wachsender Beliebtheit bei gleichzeitiger Ablehnung des Kohlenhydratkonsums. Es gibt die Ansicht, mehr Fleisch habe den Menschen früher das größere Gehirn ermöglicht. Wissenschaftler aus Spanien haben jetzt völlig andere Argumente publiziert. Verschiedene archäologische, anthropologische, genetische, physiologische und anatomische Details würden darauf hindeuten, dass Kohlenhydrate, insbesondere Stärke, einen wichtigen Anteil an der schnellen Entwicklung des menschlichen Gehirns hatte. Den Forschern zufolge ist Stärke die beste Quelle für Glucose. Die zentrale Bedeutung der Stärke werde auch dadurch unterstrichen, dass das Enzym Amylase im Menschen durchschnittlich gleich sechsmal im Erbgut codiert ist. Dieser Zuwachs an Amylasegenen erhöhte die für das Gehirn verfügbare Glucose, insbesondere während der Entwicklung im Mutterleib.

Referenz:
scinexx.de, 07.08.2015: Frühmenschen: Schlau durch Stärke?

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