«Jedes Mal, wenn wir uns zum Essen zu Tisch setzen, treffen wir eine Wahl. Bitte wählen Sie etwas Vegetarisches. Tun Sie es für die Tiere, für die Umwelt und für Ihre Gesundheit.»
(Alec Baldwin)

In einer Studie der Universität Kiel im Auftrag der Umweltorganisation WWF kam zum Ausdruck, dass der Fischkonsum in Deutschland und in anderen Industrienationen die Lebensgrundlage von 800 Mio. Menschen in Entwicklungsländern gefährden. Für Millionen Menschen auf der Südhalbkugel, etwa im Senegal oder in Indonesien, ist Fisch ein Grundnahrungsmittel, das sie sich sehr bald nicht mehr leisten können, da sie den Fisch in reiche Industriestaaten exportieren müssen. Der Tenor ist: Wir fischen dem globalen Süden die Proteine weg, die wir gar nicht benötigen. 61 Prozent des weltweiten Fischexports stammen aus Ländern des globalen Südens. Der Zustand der Fischbestände insgesamt ist besorgniserregend. 31 Prozent der wissenschaftlich erfassten Bestände gelten als überfischt und weitere 58 Prozent als maximal befischt.

Referenz:
n-tv, 11. Januar 2017: Reiche essen armen Ländern den Fisch weg

Archiv - Studien 2017

Aus dem Archiv

Proteinreiche Ernährung begünstigt Herzinsuffizienz

Auf einer wissenschaftlichen Tagung der America Heart Association´s 2016 wurden die Ergebnisse einer Studie publiziert, bei der Daten von 103.878 postmenopausalen Frauen im Alter zwischen 50 und 79 Jahren ausgewertet wurden.''

Es ist schon längere Zeit bekannt, dass eine fett- und cholesterinreiche Ernährung sowie eine hohe Zufuhr von Natrium das Risiko für Herzinsuffizienz erhöhen kann. Neu ist jetzt die Erkenntnis, dass auch eine hohe Proteinzufuhr, insbesondere eine hohe Zufuhr tierischer Proteine, das Risiko für Herzinsuffizienz bei Frauen steigert. Der Verzehr pflanzlicher Proteine hatte einen protektiven Effekt.

Referenz:
medicalnewstoday.com, 14.11.2016: High-protein diet may raise heart failure risk for older women

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