«Jeder normale Mensch, der einmal gesehen hat, wie es im Schlachthaus zugeht, der einmal gesehen hat, wie eine Kuh ausgenommen wird, müßte doch sofort aufhören, Fleisch zu essen.»
(Thomas D)

Wissenschaftler aus Spanien untersuchten bei 3298 spanischen Frauen einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Fleischverzehr und dem Risiko, ein Schwangerschaftsdiabetes zu entwickeln. Die Auswertung der Daten ergab, dass der gesamte Fleischverzehr signifikant mit einem erhöhten Risiko für Schwangerschaftsdiabetes assoziiert war. Der gefundene Zusammenhang war besonders stark für den Verzehr von rotem Fleisch und von Fleischprodukten. Auch die Aufnahme von Hämeisen erhöhte signifikant das Diabetesrisiko.

Referenz.
Marí-Sanchis A, Díaz-Jurado G et al.: Association between pre-pregnancy consumption of meat, iron intake, and the risk of gestational diabetes: the SUN project; Eur J Nutr. 2017 Mar 11. doi: 10.1007/s00394-017-1377-3

Archiv - Studien 2017

Aus dem Archiv

Ernährungsgewohnheiten und Psyche

Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten auf der Basis von epidemiologischen Daten einer großen Studie, inwieweit Ernährungsgewohnheiten die psychische Befindlichkeit beeinflussten. In die Studie wurden 3846 erwachsene Iraner im Alter zwischen 20 und 55 Jahren einbezogen. Eine lacto-vegetarische Ernährung zeigte einen Schutzeffekt gegen Depressionen bei Frauen. Der western-diet-Ernährungsstil war mit einem erhöhten Risiko für Depressionen bei Männern assoziiert und mit Angststörungen bei normalgewichtigen Studienteilnehmern. Je ausgeprägter das Fast-Food-Ernährungsmuster bei Frauen war, umso größer der psychologische Disstress bei den betreffenden Personen.

Referenz:
Hosseinzadeh M, Vafa M et al.: Empirically derived dietary patterns in relation to psychological disorders; Public Health Nutr. 2015 Jun 10:1-14.

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