«Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt: ‹Es sind ja nur Tiere.›»
(Theodor W. Adorno)

Die Auswertung von Daten der EPIC-Norfolk study ergab, dass der Verzehr von rotem Fleisch und von verarbeiteten Fleischprodukten das Risiko für das Pankreaskarzinom erhöhte. Dieser Zusammenhang wurde durch hohe Vitamin-C-Spiegel etwas abgeschwächt.

Referenz:
Beaney AJ, Banim PJ et al: Higher Meat Intakes Are Positively Associated With Higher Risks of Developing Pancreatic Cancer in an Age-Dependent Manner and Are Modified by Plasma Antioxidants: A Prospective Cohort Study (EPIC-Norfolk) Using Data From Food Diaries; Pancreas. 2017 Apr 4. doi: 10.1097/MPA.0000000000000819.

Archiv - Studien 2017

Aus dem Archiv

Textilfarbe in Lebensmitteln

Lebensmittelfarbe 200Forscher der Universität Hohenheim stellten bei Untersuchungen fest, dass die dunkelrote Färbung der Fleischwaren unter anderem durch einen Textilfarbstoff zustande kommt, der für die Färbung von Lebensmitteln gar nicht zugelassen ist.

Unbehandelt haben Wurst und Fleischwaren einen grauen Farbton, weshalb die Wurst- und Fleischprodukte zur Verbesserung des Aussehens mit Farbstoffen eingefärbt werden. Die meisten natürlichen Lebensmittelfarbstoffe sind aber nicht sonderlich licht- und hitzestabil und verändern auch bei unterschiedlichen PH-Werten ihren Farbton.

Von Seiten der Hersteller der Fleischwaren besteht deshalb der Wunsch nach einer hohen Farbstabilität ihrer Produkte. Die Wissenschaftler aus Hohenheim konnten mit Hilfe modernster Analysetechnik nachweisen, dass das Färbemittel nicht nur Pigmente der Roten Bete und Hibiskus-Pigmente enthielt, sondern auch einen sogenannten Azofarbstoff, der für die Verwendung in Lebensmitteln überhaupt nicht erlaubt ist.

Referenz:
derstandard.at, 19.09.2016: Dunkelrot: Textilfarbe in Lebensmittel entdeckt

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