«Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt.»
(Wilhelm Busch)

Depressionen bykst 200Chinesische Wissenschaftler führten eine Metaanalyse durch zur Klärung des Zusammenhangs zwischen Ernährungsgewohnheiten und dem Risiko für Depressionen. Dabei zeigte sich, dass der typische Western-Diet-Ernährungsstil mit einem hohen Verzehr von Fleisch und Fleischprodukten, raffinierten Kohlenhydraten, Süßigkeiten, Milchprodukten mit hohem Fettanteil sowie ein niedriger Verzehr von Obst und Gemüse mit einem erhöhten Risiko für Depressionen assoziiert war.

Referenz:
Li Y, Lv MR, Wei YJ et al.: Dietary patterns and depression risk: A meta-analysis; Psychiatry Res. 2017 Apr 11;253:373-382. doi: 10.1016/j.psychres.2017.04.020.

Archiv - Studien 2017

Aus dem Archiv

Vegetarische Ernährungsformen in der Prävention und Behandlung des Typ-2-Diabetes

Beobachtungsstudien haben gezeigt, dass Typ-2-Diabetes 1,6 bis 2 Mal seltener bei Vegetariern auftritt als in der Allgemeinbevölkerung. Klinische Interventionsstudien konnten nachweisen, dass vegetarische Ernährungsformen zu einem größeren Gewichtsverlust, zu einer größeren Reduzierung der Blutzuckerspiegel, von Hba1c, von Blutfettwerten und der Diabetesmedikation führten als eine konventionelle hypokalorische Diät.

Referenz:
Kahleova H, Pelikanova T: Vegetarian Diets in the Prevention and Treatment of Type 2 Diabetes; J Am Coll Nutr. 2015 Apr 27:1-11

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