«Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.»
(Pythagoras)

Etwa 90 % aller Dioxine und Furane werden über tierische Nahrungsmittel aufgenommen, wobei etwa die Hälfte aus Milch und Milchprodukten stammt. Im Laufe der Nahrungskette kommt es zu einer immer stärkeren Anreicherung schwer abbaubarer Schadstoffe. Das Endglied (Top-Konsument) kann dann eventuell toxische Mengen des Schadstoffs aufnehmen.

Bei fast jedem Lebensmittelskandal wird betont, dass keine toxikologisch relevanten Konzentrationen gemessen wurden und deshalb eine Gefährdung der Bevölkerung bestünde.

Bei vielen Umweltgiften handelt es sich um Substanzen mit hormoneller bzw. antihormoneller Wirkung auf Organismen (endocrine disruptors). Im Jahr 2002 wurden zwei Arbeiten der Universität von London publiziert, in denen gezeigt wurde, dass mehrere Xenoöstrogene additiv eine erhebliche hormonelle Wirkung hatten. Jede einzelne dieser Substanzen lag in ihrer Konzentration unter der NOEC (No-observed-effect concentration). (46, 47)

 

  1. Silva E et al: Something from „nothing“-eigtht weak estrogenic chemicals combined at concentrations below NOECs produce significant micture effects; Environ Sce Technol 2002 Apr 15; 36(8): 1751-6
  2. Rajapakse N et al: Combining xenoestrogens at levels below individual no-observed-effect concentrations dramatically enhances steroid hormone action; Environ Health Perspect 2002 sep; 110(9

 

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