«Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müßte, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen.»
(Christian Morgenstern)

Studien

  • Fleischverzehr erhöht Sterblichkeitsrisiko

    US-Wissenschaftler untersuchten die Daten der NIH-AARP Diet and Health Study mit 536 969 Teilnehmern bezüglich des Einflusses des Fleischverzehrs auf die Sterblichkeit. Sie fanden einen Zusammenhang zwischen der Sterblichkeit und der Aufnahme von rotem Fleisch. Sowohl verarbeitetes als auch unverarbeitetes rotes Fleisch erhöhte die Sterblichkeit.

    Die Wissenschaftler fanden auch verschiedene auslösende Faktoren: Die erhöhte Sterblichkeit durch verarbeitete Fleischprodukte wurde z.B. durch die Nitrataufnahme sowie durch die Aufnahme von Hämeisen beeinflusst. Sowohl die Hämeisenaufnahme wie auch die Aufnahme von Nitrat und Nitrit waren unabhängig mit der Gesamtsterblichkeit assoziiert.
    Hämeisen und Nitrat und Nitrit aus verarbeitetem Fleisch erwies sich als der größte Risikofaktor für die Sterblichkeit.

    Referenz:
    Arash Etemadi, Rashmi Sinha et al.: Mortality from different causes associated with meat, heme iron, nitrates, and nitrites in the NIH-AARP Diet and Health Study: population based cohort study; BMJ 2017; 357

     
  • Vegetarische Ernährung und Diabetesrisiko

    Forscher aus Korea untersuchten im Rahmen einer Metaanalyse und eines systematischen Übersichtsartikels den Einfluss einer vegetarischen Ernährung auf das Diabetesrisiko. In die Metaanalyse wurden 13 Fachartikel einbezogen. Eine vegetarische Ernährung war invers mit dem Diabetesrisiko assoziiert. Dieser Zusammenhang war am ausgeprägtesten in Studien aus der westlichen Pazifikregion sowie aus Europa und aus Nordamerika. Bei Studien in Südostasien war der Zusammenhang weniger stark.

    Referenz:
    Yujin Lee and Kyong Park: Adherence to a Vegetarian Diet and Diabetes Risk: A Systematic Review and Meta-Analysis of Observational Studies; Nutrients. 2017 Jun; 9(6): 603.

     
  • Sterberisikovergleich: Aufnahme von gesättigten Fettsäuren und Verzehr von Fleisch- bzw. Fleischprodukten

    Forscher aus Italien und Spanien untersuchten bei Teilnehmern der SUN prospective cohort study den Zusammenhang zwischen Sterblichkeit und Ernährungsgewohnheiten. Sie konnten in einer Studie bei Personen über 45 Jahre mit hohem Bildungsgrad nachweisen, dass ein hoher Verzehr von Fleisch und Fleischprodukten im Vergleich zu einem niedrigen Konsum die Gesamtsterblichkeit erhöhte. Es zeigte sich aber kein Zusammenhang zwischen Sterblichkeit und der Aufnahme von gesättigten Fettsäuren. Ernährungsrichtlinien sollten also spezifisch eine Einschränkung des Fleischkonsums beinhalten und sich nicht auf eine Einschränkung der Aufnahme von gesättigten Fettsäuren beschränken.

    Referenz:
    Dominguez LJ , Bes-Rastrollo M et al.: Should we recommend reductions in saturated fat intake or in red/processed meat consumption? The SUN prospective cohort study; Clin Nutr. 2017 Jun 19. pii: S0261-5614(17)30224-8

     
  • Western-Diet und Risiko für Koronare Herzerkrankung (KHK)

    Wissenschaftler aus Griechenland und den USA untersuchten bei Patienten mit Koronarer Herzerkrankung die Ernährungsgewohnheiten. Die Patienten wurden aufgrund der Koronarangiografie als schwer erkrankt oder nicht schwer erkrankt eingestuft. Der typische Western-Diet-Ernährungsstil mit einer erhöhten Aufnahme von Fett, rotem Fleisch, Kohlenhydraten und einem geringen Verzehr von Obst und grünem Blattgemüse war typischerweise mit einer schwereren Verlaufsform der KHK verbunden. Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass diese Untersuchungsergebnisse die Bedeutung der Ernährungsgewohnheiten zur Risikoeinschätzung der KHK hervorheben.

    Referenz:
    Oikonomou E, Psaltopoulou T et al. Western Dietary Pattern Is Associated With Severe Coronary Artery Disease; Angiology. 2017 Jan 1:3319717721603.

     
  • Vegane Ernährung und Säure-Base-Haushalt

    Forscher der Arizona State University untersuchten in einer Studie bei gesunden Erwachsenen, wie sich eine Vegane Ernährung auf den Säure-Basen-Haushalt auswirkte. Bereits die Einhaltung einer veganen Kost über einen Zeitraum von zwei bis drei Tagen führte zu einer Verminderung der potenziellen Säurebelastung der Nieren, was mit einer Verbesserung von Stoffwechselparametern assoziiert werden kann.
    Nach sieben Tagen veganer Kost zeigte sich auch ein Anstieg des 24-Stunden-PH-Werts des Urins.

    Referenz:
    Cosgrove K, Johnston CS et al.: Examining the Impact of Adherence to a Vegan Diet on Acid-Base Balance in Healthy Adults; Plant Foods Hum Nutr. 2017 Jul 4. doi: 10.1007/s11130-017-0620-7.

     

Fleisch macht krank!

Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute: Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. mitverantwortlich...Zu den Gesundheitsrisiken

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