«Wenn Schlachthäuser Glaswände hätten, würden alle Menschen vegetarisch leben»
(Paul McCartney)

Studien

  • Fleischkonsum und Hepatitis E

    Schafe 200Wissenschaftler aus den Niederlanden konnten nachweisen, dass der Fleischverzehr ein Hauptrisikofaktor für Infektionen mit dem Hepatitis-E-Virus darstellte. Dazu wurden Blutspender mit einem vegetarischen Lebensstil sowie Blutspender mit der üblichen Mischkost verglichen.

    Referenz:
    Slot E, Zaaijer HL,  Molier M et al.: Meat consumption is a major risk factor for hepatitis E virus infection. PLoS One. 2017 Apr 27;12(4):e0176414. doi: 10.1371/journal.pone.0176414. eCollection 2017.

     
  • Fleischverzehr und Übergewicht

    Burger 200Forscher aus dem Iran untersuchten bei Militärangehörigen den Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und Übergewicht. Dabei zeigte sich, dass die Studienteilnehmer mit dem höchsten Verzehr von rotem Fleisch im Vergleich zu den Probanden mit dem niedrigsten Verzehr von rotem Fleisch über ein vierfach erhöhtes Risiko für abdominelles Adipositas aufwiesen.

    Referenz:
    Dabbagh-Moghadam A, Mozaffari-Khosravi H et al.: Association of white and red meat consumption with general and abdominal obesity: a cross-sectional study among a population of Iranian military families in 2016. Eat Weight Disord. 2017 Apr 18. doi: 10.1007/s40519-017-0385-x

     
  • Ernährungsmuster und Depressionsrisiko

    Depressionen bykst 200Chinesische Wissenschaftler führten eine Metaanalyse durch zur Klärung des Zusammenhangs zwischen Ernährungsgewohnheiten und dem Risiko für Depressionen. Dabei zeigte sich, dass der typische Western-Diet-Ernährungsstil mit einem hohen Verzehr von Fleisch und Fleischprodukten, raffinierten Kohlenhydraten, Süßigkeiten, Milchprodukten mit hohem Fettanteil sowie ein niedriger Verzehr von Obst und Gemüse mit einem erhöhten Risiko für Depressionen assoziiert war.

    Referenz:
    Li Y, Lv MR, Wei YJ et al.: Dietary patterns and depression risk: A meta-analysis; Psychiatry Res. 2017 Apr 11;253:373-382. doi: 10.1016/j.psychres.2017.04.020.

     
  • Fischöl / Fischölkapseln

    Fischoel 200Spiegel online berichtete am 22. März 2017 unter der Überschrift "Machen Fischölkapseln Kinder schlauer?" über die Ergebnisse einer großen australischen Studie, an der ursprünglich 2400 werdende Mütter teilgenommen hatten. Im weiteren Verlauf der Studie wurden ein Viertel der Kinder im Alter von 18 Monaten, vier Jahren und sieben Jahren auf ihre kognitive Leistungsfähigkeit untersucht.
    Die Mütter hatten in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft entweder Fischölkapseln oder ein Placebopräparat eingenommen. Bei der Untersuchung der Kinder auf ihre kognitive Fähigkeiten zeigten sich keine wesentlichen Unterschiede. Die Autoren der Studie halten dies für einen starken Hinweis dafür, dass Fischölkapseln bei Schwangeren den IQ ihrer Kinder nicht verbessern.

    Jährlich werden rund 5 Mio. Tonnen Fischmehl und 1 Mio. Tonnen Fischöl hergestellt. 3,2 Mio Tonnen Fischmehl gehen in die Aquakultur, 1,3 Mio. Tonnen werden an Schweine verfüttert. Diese Art der Fischmehl- und Fischölgewinnung ist problematisch, weil viele zu Mehl verarbeitete Fische eigentlich für die menschliche Ernährung geeignet wären und einfach zu so genannten Industriefischen erklärt werden.

    In einer Untersuchung von kanadischen Wissenschaftlern zeigte sich, dass 90 Prozent der "Industriefische" eigentlich für den menschlichen Verzehr geeignet wären.


    Kommentar:
    Es gibt inzwischen sehr gute EPA/DHA-Präparate, die aus Algenöl gewonnen wurden, so dass keinerlei Notwendigkeit für die Einnahme von Fischölkapseln oder gar für den Fischverzehr besteht.


    Referenzen:

    • Spiegel online, 22.03.2017: Machen Fischöl-Kapseln Kinder schlauer
    • Timm Cashion, Frédéric Le Manch et al.: Most fish destined for fishmeal production are food-grade fish; Fish and Fisheries, First published: 13 February 2017
    • heise.de, 03.11.2016: Omega-3 vom Acker
     

Fleisch macht krank!

Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute: Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. mitverantwortlich...Zu den Gesundheitsrisiken

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