«Jedes Mal, wenn wir uns zum Essen zu Tisch setzen, treffen wir eine Wahl. Bitte wählen Sie etwas Vegetarisches. Tun Sie es für die Tiere, für die Umwelt und für Ihre Gesundheit.»
(Alec Baldwin)

Studien

  • Reiche essen den Menschen in armen Ländern den Fisch weg

    In einer Studie der Universität Kiel im Auftrag der Umweltorganisation WWF kam zum Ausdruck, dass der Fischkonsum in Deutschland und in anderen Industrienationen die Lebensgrundlage von 800 Mio. Menschen in Entwicklungsländern gefährden. Für Millionen Menschen auf der Südhalbkugel, etwa im Senegal oder in Indonesien, ist Fisch ein Grundnahrungsmittel, das sie sich sehr bald nicht mehr leisten können, da sie den Fisch in reiche Industriestaaten exportieren müssen. Der Tenor ist: Wir fischen dem globalen Süden die Proteine weg, die wir gar nicht benötigen. 61 Prozent des weltweiten Fischexports stammen aus Ländern des globalen Südens. Der Zustand der Fischbestände insgesamt ist besorgniserregend. 31 Prozent der wissenschaftlich erfassten Bestände gelten als überfischt und weitere 58 Prozent als maximal befischt.

    Referenz:
    n-tv, 11. Januar 2017: Reiche essen armen Ländern den Fisch weg

     
  • Verzehr von rotem Fleisch erhöht Arachidonsäure

    Es ist schon lange bekannt, dass hohe Konzentrationen von Arachidonsäure die Entzündungsaktivität erhöhen können und damit auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

    Es besteht auch die biochemisch begründete Vorstellung, dass eine hohe Zufuhr von Omega-6-Fettsäuren eine wichtige Quelle für Arachidonsäure sein könnte. Allerdings wurde dies bisher in Populationsstudien noch kaum untersucht. Forscher aus Singapur untersuchten bei 269 gesunden chinesischen Studienteilnehmern, wie sich eine höhere Zufuhr von rotem Fleisch und von Omega-6-Fettsäuren auf die Konzentrationen der Arachidonsäure auswirkte. Es zeigte sich, dass ausschließlich der Verzehr von rotem Fleisch zu einem Anstieg der Arachidonsäurekonzentrationen führte, aber nicht der Verzehr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren oder von Speiseölen mit einem hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

    Referenz:
    Jowy Yi Hoong Seah , Gibson Ming Wei Gay et al.: Consumption of Red Meat, but Not Cooking Oils High in Polyunsaturated Fat, Is Associated with Higher Arachidonic Acid Status in Singapore Chinese Adults; Nutrients 2017, 9(2), 101;

     
  • Verzehr von Fleisch und Fleischprodukten und Risiko für Blasenkrebs

    Rotes Fleisch 200In einer Metaanalyse von epidemiologischen Studien wurde nachgewiesen, dass der Verzehr von Fleischprodukten das Risiko für Blasenkrebs erhöhte. Ein positiver Zusammenhang zwischen dem Verzehr von rotem Fleisch und dem Risiko für Blasenkrebs wurde nur in Fallkontrollstudien beobachtet.

    Referenz:
    Crippa, A., Larsson, S.C., Discacciati, A. et al.: Red and processed meat consumption and risk of bladder cancer: a dose–response meta-analysis of epidemiological studies; Eur J Nutr (2016). doi:10.1007/s00394-016-1356-0

     
  • Über vier Prozent der Deutschen sind Vegetarier

    Nach einer vom Robert-Koch-Institut in Berlin vorgestellten Studie sind 4,3 Prozent der deutschen Erwachsenen Vegetarier, bei den Frauen sind es 6,1 Prozent, von den Männern ernähren sich lediglich 2,5 Prozent vegetarisch. Die Autoren der Studie schrieben sinngemäß, dass sich die Möglichkeiten, sich ausgewogen vegetarisch zu ernähren, in Deutschland deutlich verbessert hätten. Vegetarierinnen und Vegetarier seien heute mehr als eine idealistische Minderheit.

    Referenz:
    n-tv.de, 03.01.2017: Vier Prozent der Deutschen sind Vegetarier

     
  • Ernährungsgewohnheiten und Darmflora

    Wissenschaftler aus Italien und aus dem Libanon publizierten einen Übersichtsartikel zur Fachliteratur über den Einfluss der Ernährung auf die Darmflora. Sie kamen zu dem Schluss, dass der Western-Diet-Ernährungsstil zu schweren Dysbiosen führen kann. Im Gegensatz dazu hat die mediterrane Kost und vegetarische Ernährungsformen antientzündliche Effekte und können eine Dysbiose und entzündliche Darmerkrankungen verhindern.

    Referenz:
    Tomasello G,  Mazzola M et al.: Nutrition, oxidative stress and intestinal dysbiosis: Influence of diet on gut microbiota in inflammatory bowel diseases; Biomed Pap Med Fac Univ Palacky Olomouc Czech Repub. 2016 Dec;160(4):461-466. doi: 10.5507/bp.2016.052. Epub 2016 Oct 26.

     

Fleisch macht krank!

Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute: Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. mitverantwortlich...Zu den Gesundheitsrisiken

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