«Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder.»
(Leonardo da Vinci)

Bisher war nicht eindeutig geklärt, inwieweit der Verzehr von rotem Fleisch und verarbeitetem Fleisch das Brustkrebsrisiko beeinflusst. 193.742 Frauen nach der Menopause wurden über einen Zeitraum von zehn Jahren beobachtet. In diesem Zeitraum traten 9.305 Fälle von Brustkrebs neu auf. Das Ergebnis zeigte, dass ein hoher Konsum von rotem Fleisch und Fleischprodukten das Brustkrebsrisiko erhöhte, insbesondere war auch die Hämeisenaufnahme mit dem Brustkrebsrisiko sowie mit allen Krebsstadien assoziiert. Eine hohe Nitritaufnahme aus verarbeitetem Fleisch war positiv mit lokalen Tumoren assoziiert.

Referenz:
Maki Inoue-Choi, Rashmi Sinha et al.: Red and processed meat, nitrite, and heme iron intakes and postmenopausal breast cancer risk in the NIH-AARP Diet and Health Study; IJC International Journal of Cancer, 2015 Oct 27

Fachartikel

Aus dem Archiv

Risikofaktor Fisch

Fisch Peter Smola pixelio 200

Fischmahlzeiten sind keine gesundheitlichen Alternativen zu Fleisch!

In den letzten Jahren wurden zahlreiche Studien publiziert, in denen di gesundheitlichen Risiken des Verzehrs von rotem Fleisch und Fleischprodukten nachgewiesen wurden, z.B. Colon-Karzinom, Pankreas-Karzinom, Diabetes mellitus, Rheuma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen etc.

Häufig lautet dann die Empfehlung Fleischmahlzeiten durch Fischmahlzeiten zu ersetzen; besonders der so genannte „fette Fisch“ wird hochgelobt, weil er Omega-3-Fettsäuren enthält. Es wird häufig so getan, wie wenn Fisch ein lebenswichtiges und gesundheitlich besonders vorteilhaftes Nahrungsmittel sei. Grundsätzlich sei noch einmal betont, dass weder Fleisch noch Wurst, noch Fisch für die menschliche Ernährung erforderlich sind. Vegetarier haben ein deutlich vermindertes Risiko für viele Zivilisationskrankheiten. Es gibt auch mehrere gute pflanzliche Quellen für Omega-3-Fettsäuren, z.B. Leinsamen, Walnüsse, Rapsöl etc. Omega-3-Fettsäuren werden vom Fisch auch nicht selbst gebildet, sondern reichern sich über die Nahrungskette im Fettgewebe des Fisches an. Omega-3-Fettsäuren werden von Mikro-Algen im Meer gebildet. Inzwischen bieten verschiedene Hersteller Omega-3-Öl-Kapseln aus Algen-Öl an.

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