«Ich hege keinen Zweifel darüber, daß es ein Schicksal des Menschengeschlechts ist, im Verlaufe seiner allmählichen Entwicklung das Essen von Tieren hinter sich zu lassen.»
(Henry David Thoreau)

Bei einer in Griechenland durchgeführten und im Juni 2007 publizierten Studie, der so genannten ATTICA-Studie, wurden die Ernährungsgewohnheiten der Studienteilnehmer erfasst und verschiedene Laborparameter bestimmt sowie Blutdruck und Hüftumfang gemessen. Insgesamt wurden die Daten von 1514 Männern und 1528 Frauen in die Auswertung einbezogen.

Es zeigte sich, dass die Studienteilnehmer mit dem höchsten Fleisch- und Alkoholkonsum das höchste Risiko für das metabolische Syndrom aufwiesen.

Referenz:
Panagiotakos DB et al: The association between food patterns and the metabolic syndrome using principal components analysis: The ATTICA study; J Am Diet Assoc. 2007 Jun; 107(6): 979-87

Aus dem Archiv

Ernährungsfaktoren und Hirnleistungsfähigkeit

Wissenschaftler aus den USA untersuchten bei Kindern zwischen sieben und zehn Jahren den Einfluss von Ernährungsfaktoren auf die Hirnleistungsfähigkeit. Dabei zeigte sich, dass eine hohe Zufuhr von gesättigten Fettsäuren und Cholesterin die kognitive Flexibilität bei Kindern verminderte. Durch den vermehrten Verzehr gesättigter Fettsäuren und Cholesterin wurde die Fähigkeit vermindert, flexibel die kognitiven Leistungen zu modulieren, insbesondere dann, wenn eine größere Anforderung an die Hirnleistungsfähigkeit verlangt war.

Anmerkung:
Gesättigte Fettsäuren und Cholesterin sind typische Bestandteile tierischer Nahrungsmittel.

Referenz:
Khan NA et al.: The relation of saturated fats and dietary cholesterol to childhood cognitive flexibility; Appetite. 2015 Apr 9. pii: S0195-6663(15)00152-X.

Go to top