«Jeder normale Mensch, der einmal gesehen hat, wie es im Schlachthaus zugeht, der einmal gesehen hat, wie eine Kuh ausgenommen wird, müßte doch sofort aufhören, Fleisch zu essen.»
(Thomas D)

Hähnchen sind zum Zeitpunkt ihrer Schlachtung häufig mit Salmonellen und Campylobacter-Bazillen belastet. Dies hat eine EU-weite Studie ergeben, deren Ergebnisse von der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit veröffentlicht wurde. Die nachgewiesenen Erreger sind häufige Verursacher von Magen-Darm-Erkrankungen im Menschen.    

Die Keimbelastung der untersuchten Tiere mit Campylobacter beträgt EU-weit 71,2 Prozent im Darminhalt und 77 Prozent außen auf dem Schlachtkörper.

Mit Salmonellen waren euopaweit 15,7 Prozent der geschlachteten Hähnchen belastet.

Referenz:
Netdoctor.de, 18.03.2010

Aus dem Archiv

Ernährungsgewohnheiten und Psyche

Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten auf der Basis von epidemiologischen Daten einer großen Studie, inwieweit Ernährungsgewohnheiten die psychische Befindlichkeit beeinflussten. In die Studie wurden 3846 erwachsene Iraner im Alter zwischen 20 und 55 Jahren einbezogen. Eine lacto-vegetarische Ernährung zeigte einen Schutzeffekt gegen Depressionen bei Frauen. Der western-diet-Ernährungsstil war mit einem erhöhten Risiko für Depressionen bei Männern assoziiert und mit Angststörungen bei normalgewichtigen Studienteilnehmern. Je ausgeprägter das Fast-Food-Ernährungsmuster bei Frauen war, umso größer der psychologische Disstress bei den betreffenden Personen.

Referenz:
Hosseinzadeh M, Vafa M et al.: Empirically derived dietary patterns in relation to psychological disorders; Public Health Nutr. 2015 Jun 10:1-14.

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