«Ich bin bekennender Vegetarier. Es liegt daran, daß ich den Schmerz der Tiere wirklich nicht ertragen kann. Denn die Tiere sind unsere Freude, unsere Freunde, unsere Brüder und Schwestern.»
(Kaya Yanar)

Im Rahmen einer europaweiten Studie mit rund 450.000 Studienteilnehmern im Alter zwischen 35 und 69 Jahren wurde der Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Sterberisiko untersucht. Dabei zeigte sich, dass Personen, die häufig verarbeitete Fleischprodukte wie Wurstwaren, Salami oder Schinken verzehrten, ein erhöhtes Risiko haben, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder an Krebs zu sterben.

Schon ab 40 Gramm am Tag kommt es zu nachteiligen Effekten, bei 50 g Wurst & Co. zusätzlich erhöht sich das Risiko eines frühzeitigen Todes jeweils um 18 Prozent. Diese beträchtliche Risikoerhöhung zeigte sich auch unter Berücksichtigung anderer ungesunder Lebensstilfaktoren.

Referenz:
scinexx.de, 08.03.2013: Zuviel Wurst macht krank

Aus dem Archiv

Proteinreiche Ernährung begünstigt Herzinsuffizienz

Auf einer wissenschaftlichen Tagung der America Heart Association´s 2016 wurden die Ergebnisse einer Studie publiziert, bei der Daten von 103.878 postmenopausalen Frauen im Alter zwischen 50 und 79 Jahren ausgewertet wurden.''

Es ist schon längere Zeit bekannt, dass eine fett- und cholesterinreiche Ernährung sowie eine hohe Zufuhr von Natrium das Risiko für Herzinsuffizienz erhöhen kann. Neu ist jetzt die Erkenntnis, dass auch eine hohe Proteinzufuhr, insbesondere eine hohe Zufuhr tierischer Proteine, das Risiko für Herzinsuffizienz bei Frauen steigert. Der Verzehr pflanzlicher Proteine hatte einen protektiven Effekt.

Referenz:
medicalnewstoday.com, 14.11.2016: High-protein diet may raise heart failure risk for older women

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